Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) wurde 1904 gegründet, um die gemeinsamen Interessen der Juden in der Schweiz zu wahren und zu fördern. Der Dachorganisation sind heute 17 Mitgliedergemeinden angeschlossen. Die Hauptaufgaben des SIG sind die Vertretung jüdischer Interessen gegenüber eidgenössischen Behörden, gesamtschweizerischen Institutionen und den Medien, der Dialog mit anderen Religionsgemeinschaften, die Förderung des Wissens über das Judentum in der Schweiz sowie die Vertretung der Schweizer Interessen in internationalen jüdischen Organisationen. Weiter koordiniert und ergänzt der SIG die Kultur-, Jugend- und Sozialarbeit der Mitgliedsgemeinden. Eine wichtige Zielsetzung des SIG ist die Prävention jeglicher Formen von Antisemitismus und Rassismus. Vertreterinnen und Vertreter des SIG führen verschiedene Aufklärungs- und Informationsmassnahmen durch.

Die Plattform der Liberalen Juden der Schweiz (PLJS) ist eine im Dezember 2003 von der Jüdischen Liberalen Gemeinde Or Chadasch Zürich (JLG) und der Communauté Israélite Libérale de Genève GIL (CILG-GIL) gegründete Interessengemeinschaft. Daraus hervorgegangen ist der gleichnamige Verein, der im Mai 2010 von den beiden liberalen Gemeinden gegründet wurde. Die PLJS vertritt die jüdisch-liberalen Interessen im Dialog mit politischen und religiösen Repräsentanten aller Richtungen. Sie setzt sich für die Intensivierung des innerjüdischen Verständnisses, Festigung der Beziehungen zwischen liberal denkenden Juden und deren Etablierung innerhalb der jüdischen Gesellschaft der Schweiz ein und arbeitet mit Organisationen und Gremien, die sich im interreligiösen Dialog sowie gegen Rassismus, Antisemitismus und Diffamierung engagieren.

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